Die Keratokunus Behandlung


Was ist  Keratokuns?

Die Augenkrankheit Keratokonus bezeichnet die fortschreitende Ausdünnung und kegelförmige Verformung der Hornhaut des Auges (Kornea). Die Krankheit beginnt meist einseitig, das Partnerauge ist in der Regel mittelfristig mit betroffen. Die Erkrankung kann schubweise verlaufen und betrifft in der Regel ausschließlich die zentrale Hornhaut. Männer sind doppelt so häufig wie Frauen betroffen.

In der Regel sind die Betroffenen kurzsichtig. Diese Kurzsichtigkeit kann allerdings nicht vollständig mit einer Brille korrigiert werden, da die kegelförmige Hornhautvorwölbung eine irreguläre Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) bedingt.

Auf dem vorderen Teil unseres Auges befindet sich die durchsichtige Schicht, die Kornea genannt wird. Die Kornea ist ein extrem wichtiger Teil des Auges, sie ermöglicht uns die Gegenstande scharf zu sehen und stellt den optischen Bruch des Auges ein. Bei den Keratokunus Patienten jedoch, schwillt die Kornea nach außen hin immer stärker an, d.h. das die Kornea nach vorne hin überschwappt. Die Krankheit, die die Kornea immer mehr anschwellen lässt, ist genetisch bedingt und das führt dann zu Astigmatismus (Hornhautverkrümmung).
Bei dem Astigmatismus, der bei diesen Patienten auftritt, ist die obere und untere Seite der Kornea nicht symmetrisch und deswegen kann dem Patienten mit Kontaktlinsen oder Brillen nicht wesentlich weitergeholfen werden. Dies führt zu einem großen Verlust der Lebensqualität.

Die Auswirkungen dieser Krankheit sind:

  • Überempfindlichkeit bei Licht
  • Doppeltes Sehen
  • Kreise um das Licht herum sehen
  • Beim Autofahren nicht existierende Erscheinungen sehen
  • Brennen, Stechen und Rötungen


  • Da die Keratokunus eine sich weiterentwickelnde Krankheit ist, werden diese Zustände immer schlimmer. Und bei fortschreitendem Alter sieht man auf der Kornea einen weißen Fleck. Ab diesem Zeitpunkt ist eine Keratoplastie Behandlung (Korneatransplantation) unumgänglich. Bei Patienten die in frühen Jahren mit schwankendem Astigmatismus zu kämpfen haben, wird das Leben auf unangenehme Weise beeinflusst. Diese Art von Astigmatismus kann nicht durch das Tragen einer Brille verbessert werden. Deswegen kann es sein, dass die Keratokunus Patienten mit den Brillen oder Kontaktlinsen, die ihnen immer verschrieben werden, unzufrieden sind.

    Es wäre ein medizinischer Fehler die Keratokunus Patienten mit PRK, LASEK oder LASİK zu behandeln.
    Die sowieso relativ dünne Kornea würde durch diesen Eingriff noch dünner werden, und das würde zu weiterem Fortschreiten der Krankheit führen und die Sehfähigkeit rapide abnehmen.

    Was sind die Behandlungsmöglichkeiten?

    1. CROSSLINK
    2. Die INTACS METHODE
    3. Die KERATOPLASTIE METHODE

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